Der Einsatzleitwagen ist unsere fahrende Funkzentrale. Hier werden alle Funkgespräche von nachrückenden Einheiten und mit der Leitstelle abgewickelt und dokumentiert. Gegebenenfalls können über dieses Fahrzeug auch Recherchen via Internet oder Telefon durchgeführt werden. Neben zwei Telefon- und einem Faxanschluss verfügt der ELW auch über mehrere tragbare und fest eingebaute Funkgeräte. Ebenso gehören diverse Nachschlagewerke zum Thema Gefahrgut und Hydrantenpläne zur Beladung.
Um dem Einsatzleiter auch eine mögliche Erkundung unter Atemschutz zu ermöglichen, ist im Heck ein Atemschutzgerät mit Zubehör, sowie Beleuchtungsgerät und Brechwerkzeug untergebracht.
Über Außenlautsprecher können auch Durchsagen z.B. zur Warnung der Bevölkerung gemacht werden.
Fahrgestell: | Volkswagen T5 (Baujahr 2013) |
Zulässiges Gesamtgewicht: | |
Aufbau: | GSF |
Feuerlöschkreiselpumpe: | |
Löschmittelvorrat: | |
Ausstattung: |
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Besatzung: | 1/1 = 2 Feuerwehrleute |
Funkrufname: | Florian Much ELW1 |
Im Gegensatz zu einem "normalen" Norm-LF10 verfügt unser LF10 über einen größeren Wassertank mit 1200l Inhalt.
Standardmäßig wird am Heck des Fahrzeugs eine sogenannte Pulverhaspel mit einem 100kg-Pulver-Feuerlöscher mitgeführt.
Fahrgestell: | Mercedes Benz Atego (Baujahr 2001) |
Zulässiges Gesamtgewicht: | 12,5t |
Aufbau: | Ziegler |
Feuerlöschkreiselpumpe: | FP 8/8 mit einer Förderleistung von 800l/min bei 8bar Ausgangsdruck TS 8/8 mit einer Förderleistung von 800l/min bei 8bar Ausgangsdruck |
Löschmittelvorrat: | 1200l Wasser 40l Schaummittel in Kanistern 100kg ABC-Pulver |
Ausstattung: |
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Besatzung: | 1/7 = 8 Feuerwehrleute |
Funkrufname: | Florian Marienfeld LF10 |
Als Ersatz für einen 24 Jahre alten Gerätewagen auf Mercedes Benz T2-Fahrgestell, wurde dieser neue Gerätewagen auf Mercedes Benz Atego-Fahrgestell beschafft.
Im Vergleich zu dem alten Fahrzeug, das ein maximal zulässiges Gesamtgewicht von 5,5t hatte, hat dieses Fahrzeug ein zulassiges Gesamtgewicht von 10t. Auf der Ladefläche, die mit einer hydraulischen Ladebordwand ausgestattet ist, können maximal 12 Euro-Paletten transportiert werden.
Als Standard-Beladung ist normalerweise Material für Öl- und Wasserschäden (u.a. Ölbinder, Ölsperren, Wassersauger), sowie für Gefahrguteinsätze (u.a. Umfüllpumpe, Chemikalien-Schutzanzüge) und ein Schnelleinsatz-Zelt verladen. Je nach Einsatzstichwort können noch fahrbare 50kg-Pulver-Feuerlöscher, eine LKW-Rettungsplattform oder sonstige Einsatzmittel geladen werden.
Fahrgestell: | Mercedes Benz Atego 1024 (Baujahr 2016) |
Zulässiges Gesamtgewicht: | 10,5t |
Aufbau: | |
Feuerlöschkreiselpumpe: | |
Löschmittelvorrat: | |
Ausstattung: |
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Besatzung: | 1/2 = 3 Feuerwehrleute |
Funkrufname: | Florian Much GW-L1 |
Unsere neue Drehleiter ist da und seit dem 29.09.2018 in Dienst:
Der Leiterpark hat eine Länge von 30m und ist mit einem Rettungskorb ausgestattet. Damit verfügt das Fahrzeug über eine Nennrettungshöhe von 23m bei einer Ausladung (Abstand vom Gebäude) von 12m. Der Rettungskorb ist für 5 Personen bzw. 500kg Zuladung ausgelegt.
Am Korb lässt sich mit eine Krankentragenlagerung sowie eine Rollstuhlhalterung anbauen. Wenn z.B. ein Patient rettungsdienstlich behandelt und ins Krankenhaus gebracht werden muss, das Treppenhaus aber für einen Transport "zu Fuß" zu eng oder zu steil ist, kann der Patient mitsamt der Trage oder des Rollstuhls relativ schonend über die Drehleiter zu Boden transportiert werden. Des weiteren kann für Brandeinsätze auch ein Wasserwerfer, ein sogenannter Monitor, am Korb montiert werden, mit dem dann auch von oben gezielt gelöscht werden kann.
Am Korb sind zur Ausleuchtung von Einsatzstellen auch LED-Scheinwerfer montiert Die Spannungsversorgung erfolgt über das 24V-Bordnetz des Fahrzeugs und über einen mitgeführten Stromerzeuger.
Das neue Fahrzeug war vor der Indienststellung bei der Feuerwehr Much bei der Firma Rosenbauer als Vorführfahrzeug verwendet worden.
Fahrgestell: | MAN TGM 15.290 (Baujahr 2017) |
Zulässiges Gesamtgewicht: | 14t |
Aufbau: | Rosenbauer L32A-XS 2.0 |
Feuerlöschkreiselpumpe: | |
Löschmittelvorrat: | |
Ausstattung: |
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Besatzung: | 1/1 = 2 Feuerwehrleute |
Funkrufname: |
Florian Much DLK |
Im Jahr 2015 wurde das HLF20-2 als Ersatz für den alten Rüstwagen RW1 beschafft. Wie auch der Rüstwagen, ist auch das HLF20-2 hauptsächlich eine "rollende Werkzeugkiste". Es ist in Much das dritte wasserführende Löschfahrzeug und wird, neben Löscheinsätzen, vorwiegend zur technischen Hilfeleistung eingesetzt.
Auf dem HLF20-2 ist unser zweiter hydraulischer Rettungssatz verlastet. Somit haben wir bei Verkehrsunfällen immer einen zweiten Rettungssatz dabei, falls mal ein Satz ausfällt. Auch können wir so, parallel zum HLF20-1, an zwei Unfallfahrzeugen gleichzeitig arbeiten. Außerdem können wir über die fest eingebaute Seilwinde Lasten von bis zu 5t ziehen. Über eine Umlenkrolle lässt sich die Zugkraft sogar verdoppeln.
Im Mannschaftsraum sind insgesamt 5 Pressluftatmer verbaut; 4 für die Mannschaft und einer für den Gruppenführer. Sie lassen sich alle während der Fahrt anlegen, so dass an der Einsatzstelle nicht unnötig Zeit für das Ausrüsten verloren geht.
Als erstes Fahrzeug der Feuerwehr Much verfügt das HLF20-2 über einen Schaummitteltank. Das Schaummittel kann mittels eines Turbo-Zumischers dem Löschwasser zugemischt werden.
Fahrgestell:
MAN TGM18.340 4x4 BB (Baujahr: 2014) | |
Zulässiges Gesamtgewicht: | 18t |
Aufbau: | Ziegler |
Feuerlöschkreiselpumpe: | FPN 2000-10 mit einer Förderleistung von 2000l/min bei 10bar Ausgangsdruck |
Löschmittelvorrat: | 2500l Wasser 200l Schaummittel |
Ausstattung: |
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Besatzung: | 1/7 = 8 Feuerwehrleute |
Funkrufname: | Florian Much HLF20-2 |